Frequently Asked Questions

Förderung durch die Agentur für Arbeit

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Förderung durch das Jobcenter

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Förderung durch Rententräger

Kostenübernahme einer Weiterbildung durch die Deutsche Rentenversicherung oder Berufsgenossenschaft

Sie wollen trotz gesundheitlicher Probleme wieder im Beruf stehen?

Die Deutsche Rentenversicherung hilft Ihnen dabei. Sie finanziert Leistungen zur beruflichen Rehabilitation oder zur Berufsförderung. Der Fachbegriff dafür lautet "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben". Diese Leistungen sollen Ihre Erwerbsfähigkeit erhalten und Ihnen neue Berufschancen eröffnen.

Die Leistungen können allein oder auch ergänzend zu einer bereits erfolgten medizinischen Rehabilitation durchgeführt werden. Es gibt Leistungen, die den Arbeitsplatz erhalten sollen, aber auch Aus- und Weiterbildungsangebote, die Ihnen ganz neue berufliche Perspektiven ermöglichen sollen.

Ein entsprechendes Kostenangebot erhalten Sie in Ihrem persönlichen Gespräch mit der Schulinhaberin Frau Anke Bergmann.
Gesundheitsschulen Bergmann Inhaberin: Frau Anke Bergmann

Förderung durch Transfergesellschaften

- Während oder nach Ihrem Aufenthalt in einer Transfergesellschaft können Sie sich für eine Weiterbildung entscheiden. -

Transfergesellschaften
Auffang- bzw. Beschäftigungsgesellschaften führen den laufenden Geschäftsbetrieb in Insolvenz geratener oder von Insolvenz bedrohter Unternehmen fort. Dadurch können in vielen Fällen - notfalls in Verbindung mit einem Gehaltsverzicht - Arbeitsplätze erhalten werden und der laufende Betrieb im Rahmen einer neuen Struktur fortgeführt werden.

Eine Transfergesellschaft will demgegenüber nicht weiter beschäftigen, sondern die Mitarbeiter möglichst schnell in neue Beschäftigung bringen. Der Arbeitgeber ist hier in der Regel nicht von Insolvenz bedroht, sondern möchte Arbeitnehmer sozialverträglich abbauen. Der Arbeitnehmer unterschreibt zu diesem Zweck bei seinem alten Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag und schließt zeitgleich mit der Transfergesellschaft einen befristeten Arbeitsvertrag. Finanzielle Basis ist das von der Arbeitsagentur bezahlte Transferkurzarbeitergeld, das ggf. von der Transfergesellschaft aufgestockt wird. Transfergesellschaften sind in § 216b SGB III im Rahmen des Transferkurzarbeitergeldes geregelt und werden auch "betriebsorganisatorisch eigenständige Einheiten" (beE) genannt.

Wenn das Hauptziel einer Transfergesellschaft die Weiterbildung oder Umschulung der Arbeitnehmer ist, so spricht man auch von einer Qualifizierungsgesellschaft.

Üblicherweise bleiben die Mitarbeiter höchstens ein Jahr in der Transfergesellschaft, denn das zugrunde liegende Kurzarbeitergeld wird von der Arbeitsagentur maximal ein Jahr lang bezahlt. Die Höhe des Kurzarbeitergelds entspricht der Höhe des Anspruchs auf Arbeitslosengeld I (ALG I). Das Kurzarbeitergeld wird nicht auf den späteren ALG-1 Anspruch angerechnet und auch der Anspruch auf den Gründungszuschuss bleibt in vollem Umfang erhalten. Es kommt also nicht zu einer zeitlichen Kürzung dieser Leistungen.

Das Kurzarbeitergeld wird vom Arbeitgeber ausgezahlt: Während manche Unternehmen bzw. deren Transfergesellschaften ein Jahr lang nur das "nackte" Kurzarbeitergeld bezahlen, stocken andere die Leistung im Rahmen von Betriebsvereinbarungen auf. Einige Arbeitgeber (wie z. B. Siemens) halten die Mitarbeiter bei Bedarf sogar ein zweites Jahr in der Transfergesellschaft. Im zweiten Jahr muss der Arbeitgeber die Personalkosten alleine tragen.

Eine Aufstockung durch den Arbeitgeber ist aus Sicht der Arbeitnehmer auch deshalb wichtig, weil das spätere ALG-1 und damit auch der Gründungszuschuss auf Basis des Einkommens in den zwölf Monaten vor Beginn der Arbeitslosigkeit berechnet wird: Das heißt also in Höhe des Transferkurzarbeitergeldes plus Aufstockung.

Bildungsgutschein

Der Bildungsgutschein ist eine Zusicherung, dass die durch die Teilnahme an der Weiterbildung anfallenden Kosten übernommen werden.

Voraussetzungen

Die Teilnahme muss notwendig sein, um die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer bei Arbeitslosigkeit beruflich einzugliedern, eine konkret drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden, oder weil die Notwendigkeit einer Weiterbildung wegen fehlenden Berufsabschlusses anerkannt ist.

Die Feststellungen zur Notwendigkeit einer Weiterbildung schließen immer auch die arbeitsmarktlichen Bedingungen ein. Das heißt, die Agentur für Arbeit muss abwägen, ob zum Beispiel die Arbeitslosigkeit auch ohne eine Weiterbildung beendet werden kann, ob andere arbeitsmarktpolitische Instrumente erfolgversprechender sind und ob mit dem angestrebten Bildungsziel mit hinreichender Wahrscheinlichkeit eine Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt erwartet werden kann.

Die Antragsteller/innen müssen in der Regel entweder eine Berufsausbildung abgeschlossen oder drei Jahre eine berufliche Tätigkeit ausgeübt haben. Vor Beginn der Teilnahme an einer Weiterbildung muss eine Beratung durch die Agentur für Arbeit erfolgt sein.

Der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer wird das Vorliegen der Voraussetzungen mit dem Bildungsgutschein bescheinigt.

Der Bildungsgutschein ist eine Zusicherung, dass die durch die Teilnahme an der Weiterbildung anfallenden Kosten übernommen werden.

Einlösen des Bildungsgutscheins

Die Inhaberin oder der Inhaber des Bildungsgutscheins muss innerhalb der Gültigkeitsdauer mit der Maßnahme beginnen, sonst verfällt der Gutschein. Wenn der Bewerber zum Beispiel innerhalb des Gültigkeitszeitraums kein geeignetes Weiterbildungsangebot gefunden hat, wird gegebenenfalls ein neuer Gutschein ausgehändigt.

Die Teilnehmerin oder der Teilnehmer kann den Bildungsgutschein innerhalb der Gültigkeitsfrist für die Teilnahme an einer zugelassenen Maßnahme mit einem dem Bildungsgutschein entsprechenden Bildungsziel einlösen. Als Nachweis für die Zulassung einer Weiterbildungsmaßnahme kann vom Träger der Maßnahme ein Zertifikat einer fachkundigen Stelle vorgelegt werden. Informationen über zugelassene Maßnahmen enthält auch die Aus- und Weiterbildungsdatenbank KURSNET. Die Zulassung muss zum Zeitpunkt des Eintritts in die Weiterbildung gültig sein. Die von der Teilnehmerin oder vom Teilnehmer ausgewählte Bildungsstätte bestätigt auf dem Bildungsgutschein (Ausfertigung für den Träger) die Aufnahme in die zugelassene Maßnahme und legt den Bildungsgutschein vor Beginn der Maßnahme bei der den Gutschein ausstellenden Agentur für Arbeit vor.

Kosten für Privatzahler

Weiterbildungskosten sind steuerlich absetzbar!

Kostenüberblick für:

  • Privatpersonen
  • öffentliche Auftraggeber
  • Unternehmen der privaten Wirtschaft
  • Transfergesellschaften

Unterweisung in Injektionstechniken

Prüfung unter ärztlicher Aufsicht

Dauer: 10 Tage keine Ferien

Kosten: 500,00 € (Einmalzahlung)

Gesetzlicher Berufsbetreuer (m/w)

Dauer: 2 Monate inkl. 5 Tage Ferien & Feiertage

Dozenten: Rechtsanwälte sowie Volljuristen

Kosten: 2130,00 € (Zahlung in 2 Raten á 1065,00 € möglich)

200 h Pflegebasiskurs

Dauer: 5 Wochen

Kosten: 885,00 € (Einmalzahlung)

Betreuungsassistent (m/w) gem. § 53c SGB XI

Dauer: 1 Monat Schule und 2 Wochen Praktikum, keine Ferien

Kosten: 885,00 € (Einmalzahlung)

Betreuungs- & Pflegekraft (m/w) gem. § 53c SGB XI

Dauer: 2,1 Monate Schule und 120 Stunden Praktikum, keine Ferien

Kosten: 2100,00 € (Zahlung in 2 Raten á 1050,00 € möglich)

Altentherapeut / Gerontotherapeut (m/w) gem. § 53c SGB XI

Dauer: 5,7 Monate inkl. Ferien und Praktikum

Kosten: 4075,20 € (Zahlung in 5 Raten á 815,04 € möglich)

Sozialassistent (m/w)

Dauer: 6,8 Monate inkl. Ferien und Praktikum

Kosten: 4576,00 € (Zahlung in 6 Raten á 762,67 € möglich)

Alltagsbegleiter (m/w)

Dauer: 6,8 Monate inkl. Ferien und Praktikum

Kosten: 4576,00 € (Zahlung in 6 Raten á 762,67 € möglich)

Pflegeassistent (m/w) Spritzenschein

Dauer: 3 Monate inkl. Ferien und Praktikum

Kosten: 2433,20 (Zahlung in 3 Raten á 811,07 möglich)

Weiterbildungskosten können Sie als berufliche Ausgaben in Ihrer Steuererklärung (mit Anlage N) angeben. 

  • Kurs- und Prüfungsgebühren etc.
  • Fahrkosten wie die Hin- und Rückfahrt zum Weiterbildungsort
  • Übernachtungskosten, beispielsweise im Hotel (eine eventuelle
    Miete können Sie nur absetzen, wenn es sich um einen
    Zweitwohnsitz handelt).
  • Essen und Trinken außer Haus (pauschale Verpflegungskosten
    - je nach tgl. Std die Sie unterwegs sind)
  • Arbeitsmittel wie Fachbücher oder Schreibmaterial